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FINISTÈRE documentary, 26 min, HD, Filmakademie BW, dir. Daniel Andreas Sager

 

A man traveled for two years in a small jolly boat the Atlantic. One night a severer storm draws on, he suffers shipwreck. The stranded boat stays disabled to manoeuver. He needs help. The storm moves on, but it remains in Daniel, who is forced to deal with himself and the reasons for his journey. The time didn’t heal wounds. Experiences and the fate of his disease are troubling his mind. Can his dead be a redemption?

 

Finistère, das so etwas bedeutet wie „Ende der Erde“, ist ein Ort in Frankreich an der Spitze der bretonischen Halbinsel. Vom Ende spricht jedenfalls der Mann mit den kleinen verschmitzten Augen, der an diesem Ort seine Spuren im Sand hinterlässt. Den Tod seiner Tochter habe er nie akzeptiert, vor dem eigenen habe er keine Angst. Daniel lebt in einem kleinen Boot am Strand, genießt trotz Lungenkrebs seine Zigarette, schreibt Gedichte und zitiert gerne Léo Ferré. Er „ist lieber einsam, als in schlechter Begleitung“ und philosophiert über das Weitermachen, obwohl das Ende in ebenso greifbarer Nähe ist wie die See. Und Daniel macht weiter. Wir erleben ihn in stillen Momenten, während die Wassermassen an die schroffe Felsenküste schlagen und das rauschende Meer einen unaufhaltsamen Energiefluss versinnbildlicht. Daniel Andreas Sager hat mit dem Mann, der den gleichen Vornamen trägt wie er selbst, eine überaus erstaunliche Persönlichkeit entdeckt und gibt uns Hoffnung, dass Ferré recht hat, wenn er in der Stille des Meeres ein verfluchtes Schaukeln vermutet, welches unser Herz erlöst.

text: Claudia Lehmann / DOK Leipzig

 

* American Documentary Festival 2014, Palm Springs CA

* DokLeipzig 2013 - 56. international documentary filmfestival

* gold award at Aljazeera international documentary film festival 2014 

* Sehsüchte 2014 – 43. intern. student film festival HFF Potsdam

* DokumentART - european documentary film festival 2013, Neubrandenburg/Szczecin

* price for best documentary: OpenEyes Filmfest, Marburg

* 2. Jury price for documentary film FIFE - Festival International de l'Etudiant Casablanca, Marokko

* East Silver Market 2013

* Grand OFF 2013, Warsaw, Poland

* EuroEkoFest, Bulgaria

* Rencontres Henri Langlois Festival de Cinema, France

* international film festival Tbilisi, Georgien

* Open Cinema intern. film festival St.Petersburg, Russia

 

                                    TV:  - Kino Polska TV Channel (Poland)

TERRASSENTAGE documentary, 60 min, HD, Filmakademie BW, dir. Lin Sternal

 

Frauen auf der Terrasse und ihre Hunde. Es ist Sommer, da trifft man sich, schwadroniert über Schminken, Namen, Ehemänner, Sommer, DDR, Zigaretten, weißes Haar, Schwangerschaft und natürlich Hunde. Zwischendrin wird zu „Country Road“ abgegangen und „die Flatter“ gemacht, der Hundefriseursalon besucht und die Kirmes kommt in den Hochhauswald.

 

text: DOK.fest München

 

* DOK.fest München 2013

* achtung berlin 2013

 

 

 

 

NIBKO documentary, 40 min, HD, Filmakademie BW, dir. Daniela Vater

 

Deutschland geht seit über zehn Jahren in den Krieg. Eine Tatsache, die von einem Großteil der Bevölkerung abgelehnt oder ignoriert wird. “NIBKO” erzählt die Geschichte von jungen Soldaten, die aus dem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrt sind. Alle haben am Ende zu kämpfen: Auf der einen Seite stehen die Politiker, die sie in die Einsätze geschickt haben, auf der anderen die Soldaten, die gegen ihre Erinnerungen kämpfen müssen. Dabei haben beide Seiten kein einfaches Verhältnis zueinander.

 

*Filmz-Mainz 2014

 

Eismädchen documentary, 60min, filmakademie BW, Filmtank, dir. Lin Sternal

 

Eismädchen erzählt von einer Dreiecksbeziehung innerhalb des Mikrokosmos Eiskunstlauf, die
geprägt ist von Druck, Konkurrenz und Projektion.
Lisa, die sich über ihren Sport definiert, ist von pubertären Selbstzweifeln geplagt, während ihrer
jüngeren Schwester Sophie alles mit Leichtigkeit zu gelingen scheint. Ihre Mutter, angetrieben von
eigenen unerfüllten Träumen, versucht mit viel fürsorglicher Hingabe, ihre große Tochter
aufzufangen. Doch umso mehr sie sich bemüht alles richtig zu machen, umso kläglicher scheint sie
zu scheitern.
Beobachtungen eines fragilen Beziehungsgeflechtes, deren Protagonistinnen sich abstoßen, ohne
sich zu lösen und gegenseitig anziehen, ohne sich ganz nah zu sein.

 

*nominiert für den Grimme Preis 2016

*Gewinner Duisburger Filmwoche

*Visions Du Réel 2015, Nyon, Switzerland 

 

 

Girls don`t fly documentary, 90min, filmakademie BW, Indiefilm, dir. Monika Grassl

 

 

Kleine Flugzeuge, entschlossene Mädchen und ein Land im Umbruch: „Girls don’t fly“ erzählt die Geschichte von jungen Frauen aus Ghana, die sprichwörtlich ganz weit nach oben wollen und einen gemeinsamen Traum haben: Sie wollen fliegen.

Die Protagonistinnen des Films besuchen die erste und einzige Flugschule Ghanas für Mädchen. Die Schülerinnen stammen ursprünglich vom Land, wo nur wenige Frauen zur Schule gehen, früh verheiratet werden, keine Autos fahren und schon gar keine Flugzeuge fliegen. Sie sind dort in eine Tradition hineingeboren, die für sie eigentlich ein Leben als Hausfrau und Mutter vorsieht. Mit ihrem Traum stoßen die jungen Pilotinnen daher auch auf viel Unverständnis und Kritik.

 

*Gewinner Max-Ophüls Preis 2016

*HotDocs Toronto international Filmfestival 2016

*Diagonale Graz

*Achtung Berlin Festival 2016

*DokFest München 2016

*Filmkunstfestival Mecklneburg-Vorpommern 2016